
Kekal - The Painful Experience
Tracklist1. The Monsters Within |
BeschreibungHey, eine Premiere! Zum ersten Mal verirrt sich eine CD aus Indonesien in meine Pfoten! Den Namen KEKAL hatte ich vorher schon mal gelesen, aber mehr auch nicht, gehört hatte ich noch nie was. Und nachdem aus dieser Region zu größten Teilen eher melodiefreie Trümmerattacken kommen, war ich auch dementsprechend vorsichtig... Aber obwohl KEKAL zweifelsohne Black Metal sind, ist es insgesamt kein totales Klanginferno, das mich hier erwartet, sondern überraschend differenzierter Stoff. Sicherlich, man bricht streckenweise verdammt schnell und heftig durch den tropischen Urwald ihrer Heimat, aber sie legen nicht alles einfach nur in Schutt und Asche, sondern schreiben richtige Songs. Was KEKAL vom Rest der schwarzen Horde abhebt ist die Tatsache, dass sie insgesamt großen Wert auf Abwechslung legen, sowohl vom musikalischen als auch dem gesanglichen her. Kräftige, schnelle Trümmerattacken treffen auf sehr melodiöse Songs, heftiges Gekeife auf sehr guten klaren Gesang, irgendwie sind mir im Laufe dieser CD die Namen MARDUK, GEHENNA (zu"Malice"-Zeiten), BORKNAGAR in den Sinn gekommen, ohne dass die Indonesier aber wirklich wie eine dieser Bands klingen. Das Ganze kann man nun entweder "sehr breites Spektrum" oder "orientierungslos" nennen, das wird bei jedem wohl anders ankommen, aber mir gefällt auf jeden Fall sehr, dass sie sich vom Rest abheben, vor allem durch den Einsatz der untypischen klaren Vocals, nur sind mir die heftigen Teile insgesamt zu hektisch und die Melodien zu spärlich ausgefallen, um, wie z.B. das hervorragende melodiöse "Crave For Solid Ground", durchgehend zu gefallen. (metal-observer) |
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